Einsatzszenario

Mit PARTICEPS wird ein Werkzeug geschaffen, das es erlaubt, klinische Behandlungspfade zu definieren. Im Rahmen des Projekts werden zunächst je ein Behandlungspfad aus dem Bereich der Lappenplastik sowie Handchirurgie umgesetzt. Das Werkzeug ist so gestaltet, dass es gerade von Endanwendern, also Ärzten und Pflegekräften jeglicher Fachabteilung im Krankenhaus, intuitiv bedienbar ist.

Für das medizinische Personal (Ärzte und Pflegekräfte) stellt PARTICEPS ein intuitives Werkzeug zur Verfügung, womit selbst komplexe Behandlungspfade unter Berücksichtigung klinikspezifischer Besonderheiten erstellt und verwaltet werden können. Daraus entsteht ein klinikeigener Katalog an Behandlungspfaden, der in dieser Struktur über eine an Industriestandards orientierte Schnittstelle an das Krankenhausinformationssystem (KIS) der Klinik übertragen wird. Dort haben Ärzte und Pflegekräfte die Möglichkeit, aus dem importierten Katalog den für ihre Patienten passenden Behandlungspfad auszuwählen und ggf. zu modifizieren. Durch die Abbildung direkt im KIS wird eine einfache Dokumentation in der für Ärzte und Pflegekräfte gewohnten Umgebung gewährleistet.

Patienten können über in der Klinik vorhandene, geeignete Endgeräte wie z.B. Bedside Terminals ihren individualisierten Behandlungspfad über ein Web-Frontend aufrufen und sich ein Bild über die geplanten Behandlungsmaßnahmen machen.

Medizincontrolling und Klinikleitung erhalten über das Particeps-Werkzeug Informationen zu jedem durchgeführten Behandlungspfad. Diese Informationen umfassen unter anderem Details zu Ressourcen und Kosten. Außerdem können die durchgeführten Pfade mit katalogisierten Musterpfaden verglichen und deren Qualität dadurch beurteilt werden.